Sorge vor Stellvertreterkrieg in Tigray

01.10.2026 00:21 · Politik · Quelle: Deutsche Welle: DW.com Deutsch

Äthiopiens Armee beschuldigt Rebellen. Es gibt Verbindungen zum Sudan. Äthiopien hilft selbst einer Miliz. Droht nun ein Krieg?

Die äthiopische Armee wirft den Rebellen im Norden Verbindungen zum Sudan vor. Gleichzeitig soll Äthiopien selbst eine dortige Miliz unterstützen. Das verschärft die Konflikte am Horn von Afrika.

Die äthiopische Armee beschuldigt die Rebellen in der Region Tigray, enge Verbindungen zur sudanesischen Armee zu unterhalten. Obwohl Äthiopien diesen Vorwurf erhebt, soll das Land gleichzeitig selbst die dortige RSF-Miliz unterstützen. Deshalb wächst die Sorge, dass am Horn von Afrika ein gefährlicher Stellvertreterkrieg entsteht.

Die Sicherheitslage am Horn von Afrika spitzt sich dramatisch zu, da Äthiopiens Streitkräfte den Rebellen in Tigray konspirative Kontakte zur sudanesischen Armee unterstellen. Brisant ist dabei der Vorwurf, dass Äthiopien parallel dazu die RSF-Miliz im Sudan unterstützt. Diese widersprüchlichen Verstrickungen verstärken die ohnehin fragile Stabilität der Region erheblich. Beobachter warnen vor einer Eskalation, die sich zu einem verheerenden Stellvertreterkrieg ausweiten könnte. Die komplexen Machtkämpfe verdeutlichen, wie stark grenzüberschreitende Milizenaktivitäten den Frieden in ganz Ostafrika bedrohen.

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